Manchester United – AFC Bournemouth 1:0

Am Mittwochmorgen gibt es in Stoke Kevin‘s Full English Breakfast. Es ist wieder einmal ein Traum. Nach der Stärkung drehen wir eine Runde durch die Stadt, gehen ins Shopping Centre und holen noch meine Tickets für die Auswärtspartie bei Chelsea Ende Dezember am Bet365 Stadium ab.

Gegen 16:00 Uhr mache ich mich per Bahn auf den Weg nach Manchester Piccadilly. Tee und Kuchen werden erneut gratis im Zug serviert. In Manchester angekommen geht es mit dem Metrolink weiter Richtung Old Trafford. Das „Theatre of Dreams“, wie die Heimat von Manchester United auch gern genannt wird, ist das Ziel meines heutigen Ausflugs. Gegen 18:00 Uhr komme ich dort an und mache noch ein paar Fotos. Der Fanshop ist im Vergleich zu dem der anderen Clubs deutlich größer und dementsprechend auch deutlich besser besucht. Besonders bei den zahlreichen Asiaten scheint Geld keine Rolle zu spielen. Ein Trikot nach dem anderen wandert über die Ladentheke.

Ich hole mir noch mein Matchday Programme und mache mich dann auf den Weg zum Eingang des Away Ends. Da es über Manchester United nicht ohne Weiteres möglich war ein Karte im Vorfeld der Partie zu erwerben, nutzte ich den General Sale beim heutigen Gast von der englischen Südküste. Da die Karten für Gästefans nicht teurer als dreißig Pfund sein dürfen, spare ich zudem auch noch ein paar Taler. Zu Essen gibt es kurz vor Anpfiff noch einen United Pie, gefüllt mit Steak und Chili.

Das für einen Mittwochabend gut gefüllte Away End, sieht einen couragierten Auftritt der Cherries. Bournemouth war keinesfalls unterlegen und hatte selbst den ein oder anderen gefährlichen Moment vor dem Tor von David de Gea. Der Unterschied zum Spitzenteam machte sich dann allerdings in der Effektivität der Chancenverwertung bemerkbar. United nutzte seine erste echte Gelegenheit und ging nach einem Kopfball von Lukaku in Führung. Diese zog den mutigen Gästen den Zahn und stabilisierte die Red Devils mit zunehmender Spieldauer deutlich. Am Ende ging der Sieg für die Heimelf absolut in Ordnung, wenn auch Bournemouth mit etwas Glück kurz vor Schluss noch zum Ausgleich hätte kommen können.

Nach dem Abpfiff geht es kürzesten Weges zurück zur Tram Station Old Trafford. Von hier fährt eine Bahn nach der anderen zurück Richtung Stadtzentrum. Die Bahn ist prall gefüllt, umfallen schier unmöglich. In Manchester Piccadilly angekommen, muss ich feststellen, dass mein Zug nach Crewe ausfällt. Eigentlich hatte ich von dort aus ein Taxi zurück nach Stoke bestellt, da es deutlich günstiger war als eine Übernachtung in Manchester. Es musste improvisiert werden. Eher zufällig höre ich, dass ein Ehepaar neben mir auch nach Crewe möchte. Ich frage kurz nach wie ihre Pläne sind und erfahre, dass sie nach Stoke-on-Trent müssen. Perfekt denke ich mir und biete den beiden sofort an, mit mir mein bereits bestelltes Taxi von Crewe nach Stoke zu teilen. Sie lehnen dankend ab, da ihr Auto in Crewe steht und bieten mir wiederum umgehend an, mich mit nach Stoke zu nehmen. Da der nächste Zug nach Crewe allerdings erst in einer Stunde fährt, entscheiden wir uns zunächst zum Flughafen Manchester zu fahren. Zusammen mit den beiden und einem Manchester United Fan älteren Semesters aus Wales, dessen Hotel in Crewe ist, machen wir uns auf den Weg zum Manchester International Airport. Dort angekommen, storniere ich erstmal mein Taxi vom Bahnhof in Crewe nach Stoke. Das Taxi vom Flughafen nach Crewe kostet uns jeden zwanzig Pfund. Die drei United Fans sind echt super nett und so erzähle ich von meiner Tour und sie erzählen mir von der glorreichen Vergangenheit der Red Devils. Die Fahrt war echt kurzweilig und in gefühlt Nullkommanix erreichen wir den Bahnhof in Crewe. Hier verabschieden wir den Waliser und machen uns mit dem Auto weiter auf den Weg nach Stoke. Kurz nach Mitternacht bin ich wieder zu Hause.

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